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Öffentlicher Themenabend im Rahmen der Lehrgänge in Palliative und Spiritual Care der Aargauer Landeskirchen

In einem religionspluralen Kontext ist christliche Seelsorge herausgefordert, ihren Kern zu beschreiben, ihre Methoden darzulegen, Profil zu zeigen. Dabei fällt auf, dass einerseits die Offenheit der Seelsorge für alle Menschen, unabhängig von ihrer religiösen bzw. spirituellen Verortung betont wird, gleichzeitig mit Blick auf den Markt das Proprium christlicher Seelsorge herausgestrichen wird. Im Vortrag werden Spannungsfelder, in denen sich die gegenwärtige Seelsorgepraxis befindet, diskutiert. Die Weiterbildungslandschaft im Bereich seelsorglicher bzw. spiritueller Begleitung ist in den letzten Jahren deutlich bunter geworden. Neben umfassenden Weiterbildungen für Fachpersonen der Seelsorge (Theologinnen und Theologen), die als Spezialisten und Spezialistinnen der Spiritual Care anerkannt sind, gibt es unterdessen auch Weiterbildungen für Fachpersonen der Gesundheitsberufe (Medizin, Pflege, Psychologie, Sozialarbeit) in Spiritual Care. Diese Weiterbildungen werden vorgestellt und analysiert. Schliesslich werden Forschungsergebnisse präsentiert, die u.a. beleuchten, inwiefern in wertneutralen Settings christliche Seelsorge handlungsberechtigt ist.
Der Vortrag widmet sich einer zukunftsfähigen Seelsorge, die davon ausgeht, dass Spiritualität eine wichtige Dimension eines ganzheitlichen Verständnisses von Gesundheit und Heilung ist.

 

Für weitere Auskünfte:
info@palliative-begleitung.ch

Zielpublikum:
alle Interessierten

Referentin:
PD Dr. theol. Claudia Kohli Reichenbach, Privatdozentin Universität Bern

Anmeldung:
Für diese Veranstaltung ist keine Anmeldung nötig.